Der Schwindel hat viele Gesichter:

 

Prinzipiell unterscheidet man in der Medizin zwischen einer zentralen Ursache, also eine Störung in den Hirnregionen, und einer peripheren Ursache, also eine Störung im Gleichgewichtsorgan!

 

In der Biokinematik sprechen wir von einer zusätzlichen Ursache! Hier spielt die Halswirbelsäule (HWS) eine entscheidende Rolle. Die HWS wird in der Biokinematik als ein Sinnesorgan betrachtet. Die außerordentlich empfindlichen Muskel und Muskelrezeptoren vor Allem der Altas-Region (Atlas ist der erste Halswirbel) spielen hierbei die Hauptrolle. Eine Dysbalanse unter den Muskeln verursache sehr viele Beschwerden, die sonst in der traditionellen Medizin nicht zu erklären sind. Ein Hauptvertreter dieser Beschwerden ist nämlich der Schwindel. Da man sowohl zentral als auch peripher keine Erklärung findet, spricht man dann von "phobischem oder psychogenem Schwindel = angst  bedingter Schwindel". Dem Patienten wird dann bescheinigt, dass seine Beschwerden keine direkte Organische Ursache hat und er müsste sich psychiatrisch behandeln lassen. Sicherlich gibt es den einen oder anderen Patienten, der ein komplexeres Krankheitsbild hat, der selbstverständlich eine psychiatrische Mitbetreuung benötigt. Der Rede ist aber von der Masse an Patienten, deren Problem nicht "phobisch" ist, sondern in der HWS steckt. 

Hier ist wiederrum die Kunst der Analyse und Rekonstruktion der Bewegungsabläufe der Muskeln im Bereich der HWS gefragt!(s. Migräne)